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„Ich war eine Ratte“ – unser Medium der Woche

5. Februar 2010 von Ekaterina Vardanyan

Ich war eine RatteDieser Titel belegt im Februar 2010 Platz 2 der hr2-Bestenliste, Kategorie Kinder- und Jugendliteratur. Zurecht, denn diese merkwürdige Geschichte ist gleichzeitig komisch und traurig, sie hat Anklänge an eine Kriminalgeschichte und an ein Märchen, und sie ist zwar für junge Hörer ab ungefähr 12 Jahren geeignet, ist aber auch für Erwachsene fesselnd. Hier scheint einiges nicht mit rechten Dingen zuzugehen: Mit der Aussage „Ich war eine Ratte“ erzeugt der verwahrloste achtjährige Roger bei seinen neuen Pflegeeltern Verwirrung. Eines Tages steht er vor ihrer Tür und begrüßt sie mit diesen sonderbaren Worten. Sie nehmen sich seiner an, stellen Nachforschungen nach seiner Herkunft und Geschichte an, und als sie nichts herausbekommen, nehmen sie ihn bei sich auf. Der Junge zernagt seine Sachen und benimmt sich tatsächlich wie eine Ratte, und schon bald beginnt sich ein Jahrmarktschausteller für ihn zu interessieren, der mit dem eigenartigen Kind Geld verdienen will. Sobald die Presse eine Attraktion wittert, beginnt eine gnadenlose Hetzjagd auf den Rattenjungen… Doch dieser hat nur einen Wunsch: er möchte zu seinen Pflegeeltern zurückkehren und mit ihnen leben.

Durch seine bildhafte Leseweise, in der er seine Stimme vielfältig und unterschiedlich einsetzt, lässt Rufus Beck die Szenen dieses Hörbuchs, erschienen bei HörbuchHamburg, sehr plastisch erscheinen. Ein Hörerlebnis der besonderen Art!

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„Die Fastnachtsbeichte“ – unser Medium der Woche

28. Januar 2010 von Ekaterina Vardanyan

die FastnachtsbeichteUnser Medium dieser Woche ist ein Klassiker unter den deutschen Erzählungen und gleichzeitig eine packende Kriminalgeschichte, die thematisch genau in die Karnevalszeit passt: Ein junger Mann wird am Fastnachtssamstag erstochen im Beichtstuhl des Mainzer Doms aufgefunden; eine junge Italienerin, die in einer vornehmen Mainzer Familie zu Gast ist, erweist sich als äußerst schreckhaft; eine merkwürdige Gestalt auf einem Jahrmarkt bekommt viel zu viel Aufmerksamkeit. „Die Fastnachtsbeichte“ des deutschen Dramaturgen und Schriftstellers Carl Zuckmayer bietet Krimifans spannende Unterhaltung und ein Rätsel, welches erst am Schluss aufgelöst wird, und ist gleichzeitig eine großartig erzählte, mit einer ausgefeilten Handlung versehene Novelle, die Literaturfreunden sicherlich unter die Haut geht. Die Geschichte endet am Aschermittwoch dort, wo sie am Faschingssamstag begonnen hat: im Beichtstuhl des Mainzer Doms, wo sich traditionsgemäß das Faschingsvolk einfindet, welches es womöglich etwas zu bunt getrieben hat in den närrischen Tagen, um sich durch eine direkte Beichte zu erleichtern, bevor der Alltag mit neuen Sorgen wieder einzieht.

Christian Herrmann liest die Hörbuchversion dieses Klassikers, erschienen bei „Steinbach sprechende Bücher“, in ungekürzter Version. Ausgewählte Onleihen werden diesen Titel bald in ihrem Bestand haben und Ihnen die Möglichkeit geben, dieses faszinierende Hörbuch kostenfrei auszuleihen!

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„Chocolat“ und „Himmlische Wunder“ – unsere Medien der Woche

21. Januar 2010 von Melanie Faass

Diese Woche wollen wir Ihnen einen belletristischen Ohrenschmaus im Doppelpack vorstellen. In Joanne Harris’ Bestseller „Chocolat“ und dessen Fortsetzungsroman „Himmlische Wunder“ können Sie die Verführungskraft von Schokolade kennen lernen. Die Hörbücher dazu sind im Verlag Steinbach erschienen.

chocolat_coverDer überaus erfolgreiche Roman von Joanne Harris wurde im Jahr 2000 mit Johnny Depp und Juliette Binoche verfilmt. Die Geschichte handelt von Vianne Rocher, die mit ihren selbstgemachten und exotischen Schokoladenvariationen die Bürger eines französischen Städtchens verführt. Die Kinoversion des Bestsellers erhielt zahlreiche Preise und Nominierungen; u.a. wurde er für den Oscar und den Golden Globe nominiert und erhielt z.B. den Audience Award der European Film Awards und des Palm Springs International Film Festivals.

HimmlischeWunder_coverDie Fortsetzung „Himmlische Wunder“ erzählt von den Erlebnissen der Schokoladenmagierin Vianne Rocher in Paris, wo es sie nach mehrmaligem Ortswechsel schließlich hingezogen hat. Am Montmartre besitzt sie nun eine kleine Chocolaterie, mit der sie auch hier die Geschmacksinne und Herzen der Menschen begeistern möchte. Wird ihr das gelingen, obwohl sie die Schokoladenkreationen nicht mehr selbst herstellt? Und dann stellt sich auch noch eine einflussreiche Gegenspielerin in Viannes Erfolgsweg. Und Vianne gerät dadurch in große Gefahr.

Die Hörbuchversionen beider Romane aus dem Verlag Steinbach werden u.a. von Maud Ackermann gesprochen, die schon in der Verfilmung von „Chocolat“ die Synchronstimme von Juliette Binoche übernahm.

Genießen Sie mit diesen beiden Hörbüchern belletristische Schokolade für die Ohren, ohne dass Sie dabei ein Gramm zunehmen. Demnächst werden Ihnen diese auch in den Onleihen ausgewählter Bibliotheken zum Ausleihen zur Verfügung stehen.

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„So isst Mann sein Fett weg!“ – unser Medium der Woche

13. Januar 2010 von Melanie Faass

Für Frauen gibt es unzählige Ratgeber zu Diät und Ernährung. Doch wie kriegt ein Mann seinen Winterspeck los? Mit dem Ernährungshandbuch „So isst Mann sein fett weg!“ aus dem Verlag Meyer & Meyer bringt Heike Lemberger Männern bei, wie man(n) mit einer gesunden Ernährung seine überflüssigen Pfunde weg bekommt, und das, ganz wichtig, ohne dabei auf Fleisch verzichten zu müssen!

so isst mann sein fett weg_coverAuch das männliche Geschlecht hat Übergewichtsfrust! Ob Familienväter, sportlich Aktive, Senioren oder junge Manager. Doch selten finden sie Informationen zu einer geeigneten Diät oder der richtigen Nahrungsaufnahme. Und Männer sind anders als Frauen: sie haben einen höheren Energiebedarf, das Fett sitzt bei Männern am Bauch und nicht an der Hüfte, und Männer haben einfach ein anderes Essverhalten. Ein gesonderter Ernährungsratgeber für Männer macht also Sinn. So dachte auch die Autorin und Ernährungswissenschaftlerin Heike Lemberger und veröffentlichte zusammen mit dem Gesundheitsmagazin „Men’s Health“ diese höchst informative, praxisorientierte und unkomplizierte Lektüre, die sich nur der Ernährung und Gesundheit von Männern widmet. Die Proteinzufuhr kommt dabei nicht zu kurz, denn Proteine machen besonders satt, sogar mehr als Ballaststoffe! Und spricht man von Proteinen, ist hauptsächlich Fleisch gemeint, das Lieblingsgemüse der Männer, so sagt man(n). Doch ebenso wird über eine erfolgversprechende fleischlose Diät-Kost berichtet. Die aufgeführte Ernährungsplanung baut dabei auf der erfolgreichen LOGI-Methode auf.

In „So isst Mann sein Fett weg!“ wird gezeigt, worauf die Herren bei der Ernährung achten sollten, wie man den angesammelten Speck loswerden kann und welche Erfahrungen bereits andere Männer mit dieser Methode gemacht haben. Ein durchaus lohnenswertes E-Book, das Sie bald auch in den Onleihen ausgewählter Bibliotheken finden können.

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„Sonst noch Fragen?“ – unser Medium der Woche

7. Januar 2010 von Till Ottinger

Wie herum dreht sich der Strudel in der Badewanne? Kommen in Vollmondnächten wirklich mehr Kinder zur Welt als sonst? Wird es irgendwann möglich sein, sich „beamen“ zu lassen wie bei Star Trek? Hilft es wirklich, die Münze zu reiben, wenn der Automat diese partout nicht annehmen will? Ranga Yogeshwar beschäftigt sich in seinem Hörbuch Sonst noch Fragen?, erschienen im Verlag Roof Music, mit alltäglichen, scheinbar trivialen oder auch außergewöhnlichen Phänomenen und geht diesen in verständlicher und humorvoller Weise auf den Grund.

Sonst noch Fragen_CoverWenn man genau hinschaut, finden sich im Alltag viele kleine Wunder, hinter denen sich oft spannende Geschichten und verblüffende Zusammenhänge verbergen. Anfangs steht da immer eine einfache Frage: Warum ist das so? Ranga Yogeshwar knüpft an diese Beobachtungen und Erfahrungen an, die jeder machen kann, und nimmt den Hörer mit in die aufregende Welt des Wissens. Der Autor und Journalist wurde 1959 geboren, studierte zunächst Physik und rief später Fernsehsendungen ins Leben, in denen Wissenschaft populär vermittelt wird. Er tritt auch als Moderator in Erscheinung, z.B. kennt man ihn noch aus früheren Sendungen wie „Kopfball“, oder aktuell aus „Quarks & Co“, „Die große Show der Naturwunder“ und „Wissen vor acht“. Für seine Arbeit erhielt er viele Auszeichnungen, wie z.B. den 3. Platz des Georg von Holtzbrinck Preises für Wissenschaftsjournalismus (1998), den Grimme-Preis (2003) und den Preis der Journalistenzeitschrift „Medium Magazin“ als Wissenschaftsjournalist des Jahres 2007.  Sein aktuelles Werk „Sonst noch Fragen?“ ist bei Spiegel Online im Bereich Sachbuch auf dem 3. Platz der Jahresbestsellerliste 2009.

Gab es wirklich die Disziplin „Literatur“ bei den olympischen Spielen? So unglaublich es klingt, ja, das gab es tatsächlich. Es wurden Wettkämpfe in Kunst, Architektur und Literatur ausgetragen und wie in der Neuzeit die sportlichen Wettkämpfe mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen ausgezeichnet. Hätten Sie geglaubt, dass ein erfolgreicher Schwimmer ebenfalls Gold in „Architektur“ gewinnen konnte? Oder dass ein Sportschütze auch mit bildhauerischen Werken zu glänzen vermochte?

Auch Wissens- und Quizshows aus der aktuellen Fernsehwelt bekommen in Ranga Yogeshwars Werk ihr „Fett weg“. Unter anderem wird untersucht, wie der „Publikums-Joker“, also das gemittelte Votum der Zuschauer, wirklich funktioniert. Spinnt man diesen Gedanken noch ein bisschen weiter, so ergibt sich eine neue Frage: Gibt es so etwas wie eine „Intelligenz der Masse“? Sind alle ein Teil auf dem Weg zur Wahrheit?

Dieses sind nur wenige Beispiele unglaublicher Tatsachen und verblüffender Antworten aus unserem Medium der Woche. Und wenn Sie erst erfahren, warum Frauen angeblich immer so kalte Füße haben, werden Sie bald darauf kommen, dass der wohlbekannte „kühle Kopf“ gar nicht so gesund sein kann… Aber keine Angst: Sollten Sie aus Versehen in ein Moor hineinplumpsen, werden Sie dank physikalischer Auftriebsgesetze und Dichte des Schlamms nicht untergehen!

Sonst noch Fragen…?

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„Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest“ – das Medium der Woche

18. Dezember 2009 von Melanie Faass

An Weihnachten sollte man vor allem Liebe verschenken. Doch was ist mit den eigenen Bedürfnissen? Diese Woche wollen wir Ihnen den Titel Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest von Eva-Maria Zurhorst vorstellen, ein Ratgeber aus der Verlagsgruppe Random Liebe dich selbst_coverHouse, der provokante aber ehrliche Aussagen über partnerschaftliche Beziehungen macht. Er erklärt, wie man an sich selbst, anstatt an seinem Partner, arbeitet, um glücklich zu werden.

Eva-Maria Zurhorst hat die Auffassung, dass die meisten Scheidungen überflüssig sind. Denn die Denkweise heutzutage bezüglich der Eheschließung geht eher in die Richtung „einfach und schnell“. Wenn eine Partnerschaft zu kompliziert wird und Probleme auftreten, sucht man sich einfach einen neuen Partner. Ein Prinzip, das die Autorin als „Boris-Becker-Prinzip“ bezeichnet. Es gibt allerdings einen anderen Weg, der mehr Erfolg verspricht. Anstatt zu hoffen, dass bei der nächsten Partnerschaft alles besser wird, sollte man sich lieber selbst weiterentwickeln und dabei die Partnerschaft als anspruchsvollen sowie lohnenden Entwicklungsweg sehen. So kann man sogar eine zu Scheitern drohende Beziehung retten. In ihrem Werk erklärt der Beziehungscoach anhand zahlreicher Beispiele und ehrlichen Aussagen, was alles hinter den Worten „Liebe“ und „Partnerschaft“ steckt und wie man den Weg zum Eheglück finden kann.

Ursprünglich Journalistin und später Kommunikationsberaterin in der Wirtschaft, ist Eva-Maria Zurhorst derzeit, nach einer psychotherapeutischen Zusatzausbildung, als Beziehungs- und Karrierecoach tätig. Zusammen mit ihrem Mann hat sie schon mehrere Ratgeber geschrieben, die den Leser zur besseren Wertschätzung und Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit anregen und anleiten sollen. So veröffentlichten sie Titel wie „Liebe dich selbst auch wenn du deinen Job verlierst“ oder „Liebe dich selbst und freu dich auf die nächste Krise“. Der Titel „Liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest“ ist dabei aktuell auf der Spiegel Online und der Börsenblatt Bestseller-Liste im Bereich Sachliteratur.

Wenn Sie mit mehr Selbstbewusstsein ins neue Jahr gehen wollen oder auch ein Weihnachtsgeschenk mit der Anleitung, sich selbst lieben zu lernen, verschenken möchten, dann ist dieser erfolgreiche Ratgeber genau das Richtige. Die Bücher von Eva-Maria und Wolfram Zurhorst sind bei der Verlagsgruppe Random House auch als E-Books und als Hörbücher erschienen.

Für dieses Jahr ist dies leider das letzte Medium der Woche, das wir Ihnen vorstellen. Die Blog-Redaktion geht in den Weihnachtsurlaub. Das nächste Medium der Woche werden wir Ihnen dann wieder am 7. Januar 2010 präsentieren. Bis dahin wünschen wir Ihnen noch einen schönen 4. Advent, fröhliche Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Zu diesem Medium der Woche können wir Ihnen diesmal leider keinen Podcast anbieten.

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„Kleines Wörterbuch für Liebende“ – unser Medium der Woche

10. Dezember 2009 von N. Kusnezow

Verspüren Sie zur winterlichen Urlaubszeit bereits Fernweh? Mit dem Hörbuch Kleines Wörterbuch für Liebende von Xiaolu Guo können Sie die 23-jährige Chinesin Zhuang nach England begleiten, eine für sie völlig fremde Welt, in der sie sich weiterbilden möchte. Sie erleben nicht nur, wie zwei unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen, sondern auch die Komplexität der Gefühle zwischen einem Mann und einer Frau aus unterschiedlichen Kulturen.

kleines wörterbuch der liebe_coverAus dem Verlag derDiwan ist der international erfolgreiche Roman „Kleines Wörterbuch für Liebende“ von Xiaolu Guo als Hörbuch erschienen. Das besondere an diesem Roman ist die Sprache. Bis zum Ende der Handlung kann der Zuhörer die sprachliche Entwicklung von Zhuang mitverfolgen. Die junge Chinesin verarbeitet ihre Eindrücke der ihr so fremden Welt, indem sie diese notiert. Durch diese persönlichen Erkenntnisse, festgehalten im „Kleinen Wörterbuch für Liebende“, wird dem Zuhörer die Sicht auf den Westen durch die Augen einer Fremden vermittelt. Die für uns selbstverständlichen Dinge werden von der jungen Frau genau analysiert. Dadurch können Sie nicht nur die chinesische Kultur neu kennen lernen, sondern auch die eigene westeuropäische neu betrachten. Zhuang fühlt sich sehr einsam und fremd im Westen, auch nachdem sie ihrer ersten großen Liebe begegnet ist. Sie versteht nicht, warum ihr Geliebter so stark nach seiner Privatsphäre verlangt und sich mehr und mehr von ihr distanziert. Als die junge Frau wieder nach China zurückkehrt, fühlt sie sich auch dort nicht mehr zu Hause.

Passend zur selbstbewussten Chinesin Zhuang, liest die Schauspielerin Constanze Weinig die ungekürzte Fassung der Originalausgabe klar und offen vor. Man kann Zhuangs Stolz auf die chinesische Kultur und deren Lebensansichten geradezu nachempfinden. Die chinesische Filmemacherin Xiaolu Guo schreibt bereits seit zwanzig Jahren Romane, Gedichte und Essays. Der Roman „Kleines Wörterbuch für Liebende“ hat nach seiner Erscheinung in England im Jahre 2007 für ihren internationalen Durchbruch gesorgt und wurde in zwanzig Sprachen übersetzt. Die Autorin hat teilweise ihre eigenen Eindrücke von der westlichen Kultur in diesem Werk verarbeitet. In Deutschland wurde der Titel für den Deutschen Liberaturpreis 2009 nominiert.

Entdecken Sie mit diesem interessanten Hörbuch die westliche Kultur neu, vor allem hinsichtlich der Auffassung von Liebe.

Dazu wünschen wir Ihnen noch einen liebevollen 3. Advent!

Zu diesem Medium der Woche können wir Ihnen diesmal leider keinen Podcast anbieten.

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„Unter Weihnachtsmännern“ von Kai Magnus Sting – unser Medium der Woche

3. Dezember 2009 von Melanie Faass

Da Weihnachten immer näher rückt und der Geschenkestress schon in fortgeschrittenen Zügen ist, wollen wir Ihnen diesmal etwas gegen die Festtagsanspannung vorstellen:  Unter Weihnachtsmännern von dem Kabarettisten Kai Magnus Sting. Dieses Hörbuch ist unter dem Label tacheles! bei Roof Music erschienen. In ihm stellt der „Duisburger Eulenspiegel“ auf hochamüsante Weise die seltsamen Bräuche und Rituale zu Weihnachten vor und welche Schikanen und Nervenqualen sie mit sich bringen.

Unter Weihnachtsmännern_CoverIn den Live-Mitschnitten aus Stings Kabarett-Programm „Unter Weihnachtsmännern“ findet man zahlreiche ulkige, skurrile sowie Kopfschmerzen bereitende Situationen aus der Weihnachtszeit wieder, die man oft schon selbst erleben durfte. Kai Magnus Sting veranschaulicht in Form von amüsanten Beispielen diese immer wiederkehrenden, weihnachtlichen Zustände. So erzählt er von Tante Frieda, die ihm jedes Jahr zu den Festtagen Marzipan schenkt, obwohl er ihr jedes Jahr erklärt, dass er kein Marzipan mag. Oder von Margot, die es beim üppigen Festmahl vielleicht wieder schaffen wird, mit einer einzigen abfälligen Bemerkung, die Stimmung des gesamten Abends zu vermiesen.

Mit seinem Programm „Unter Weihnachtsmännern“ ist der Kabarettist, Autor und Schauspieler Kai Magnus Sting bereits 2005 erfolgreich aufgetreten und erheitert damit auch dieses Jahr zusammen mit den „unvergleichlichen Philharmonixx“ das Publikum. Noch bis 21. Dezember 2009 tritt er mit seinem Weihnachtsprogramm u.a. in den Städten Aachen, Duisburg, Schwerte und Krefeld auf.

Kai Magnus Sting ist gebürtiger Duisburger und gelangte vor allem durch Hanns Dieter Hüsch in die Welt des Kabaretts. 1994 bis 2001 hatte er seine eigene Kabarett-Hörfunksendung „… und der Rest ist Schweigen!“ auf dem Lokalsender Radio Duisburg. Anfang 1995 trat er mit seinem ersten Solo-Programm, basierend auf seiner Hörfunksendung, als Kabarettist auf. Seitdem ist Kai Magnus Sting mit mehreren Solo-Programmen aufgetreten. Er ist aber auch anderweitig kreativ tätig; so ist er zusätzlich als Schauspieler, Autor von Magazin- und Zeitschriftenartikeln oder auch als Moderator für den WDR tätig. Zudem erhielt er schon einige Auszeichnungen, wie z.B. den NDR Kulturförderungspreis 2003. Auf seiner Homepage können Sie weitere Informationen über den Duisburger Kabarettisten erfahren: http://www.kaimagnussting.de .

Wenn Sie also Ihre Lachmuskeln mal wieder trainieren möchten und das passend zur Weihnachtszeit, dann sollten Sie sich diesem Hörbuch von tacheles! widmen!

Wir wünschen Ihnen damit schon im Vorab einen fröhlichen 2. Advent!

Zu diesem Medium der Woche können wir Ihnen diesmal leider keinen Podcast anbieten.

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„Jazzy Christmas“ von ZYX Music – unser Medium der Woche

27. November 2009 von Melanie Faass

Diese Woche wollen wir Sie musikalisch auf die Weihnachtszeit vorbereiten. Mit „Jazzy Christmas“, erschienen im ZYX Music Verlag, können Sie klassische Weihnachtslieder in ihrer Jazz-Variante genießen. Interpretiert werden die Weihnachtsklassiker dabei vom Henderson Trio.

Jazzy_Christmas_coverDurch diese Sammlung von klassischen Weihnachtsliedern können Sie zusammen mit Ismail Boulaghmal (Keyboards), Oliver Leue (Piano und Arrangement), Kristaps Grasis (Bass) und Pompehi DZAhoudy (Schlagzeug und Percussion) eine jazzige Weihnachtsstimmung aufbringen. Die vier Musiker nennen sich das Henderson Trio und geben gekonnt und stimmungsvoll Klassiker wie „Stille Nacht, Heilige Nacht“ oder „Es ist ein Ros entsprungen“ in einer jazzigen Interpretation wieder.

Hören Sie hier einen kleinen Ausschnitt aus dem Medium:

Ausschnitt aus “Jazzy Christmas”

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Gestalten Sie mit dieser E-Music eine entspannte Weihnachtsatmosphäre und genießen Sie gleichzeitig jazzige Rythmen.

Wir wünschen Ihnen damit schonmal vorab einen schönen 1. Advent.

Zu diesem Medium der Woche können wir Ihnen diesmal leider keinen Podcast anbieten.

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Weihnachtssatiren von Hans Scheibner – unsere Medien der Woche

19. November 2009 von Melanie Faass

Diese Woche wollen wir Sie humorvoll auf die Weihnachtszeit vorbereiten. Mit Wer nimmt Oma? sorgte der Kabarettist Hans Scheibner bereits 2008 für einen spöttischen Weihnachtsspaß. Im Verlag Hörbuch Hamburg ist nun die zweite Sammlung seiner Weihnachtssatiren erschienen: Wer nimmt Oma diesmal? Und beide Male kann man die kurzweiligen Geschichten als ungekürzte Autorenlesungen und dazu noch als stimmungsvolle Live-Mitschnitte genießen.

wer nimmt omaIn Wer nimmt Oma? liest der Komödiant Hans Scheibner, mit Unterstützung von Gesa Scheibner, sechszehn seiner amüsanten Geschichten und Gedichte rundum das alljährliche Weihnachtsfest, mit all seinen Schikanen und seinem unausweichlichem Geschenke-Terror. Mit der richtigen Portion norddeutschen Humors erzählt er von den skurrilen Erlebnissen des Weihnachtsmanns auf der Reeperbahn, von der Weihnachtsfeiertour und vor allem natürlich davon, wer Oma Reimer nimmt. Die hochamüsante Autorenlesung wurde vom unabhängigen Hörbuch-Magazin Hörbücher in der Ausgabe Weihnachtshörbücher Anfang 2009 mit der Note „sehr gut“ ausgezeichnet.

wer nimmt oma diesmalIm zweiten Teil der weihnachtlich satirischen Geschichtensammlung geht es um die Frage: Wer nimmt Oma diesmal? Hier berichtet Scheibner wieder mit seinem hanseatischen Sinn für Humor vom Weihnachtsmann Wladimir und diversen unangenehmen Weihnachtsangelegenheiten. Auch hier sind es sechszehn spöttische Erzählungen, die er zusammen mit Gesa Scheibner und Petra Verena Milchert-Scheibner live und mit bissigem Witz vorliest. Auf diese Weise kann man die Weihnachtszeit auf Scheibnerweise und mit schallendem Gelächter überstehen.

Der gebürtige Hamburger Hans Scheibner wagte sich schon mit 19 Jahren als Komödiant auf die Bühne. Berühmt wurde er vor allem durch seine in den 80er Jahren entstandene Fernsehsendung scheibnerweise auf dem NDR. Auf der Bühne kann man sich an seinem kabarettistischen Talent ergötzen und seine Kunst als satirischer Liedermacher bewundern. Mit seiner „Lästerlyrik“ schrieb er zudem bereits Kolumnen und veröffentlichte Radiobeiträge.

Wenn Sie nicht wie jedes Jahr in einen Weihnachtstrott verfallen möchten und stattdessen Gefallen am Verspotten dieses traditionellen Familienfestes finden, dann sollten Sie sich die Weihnachtssatiren von Hans Scheibner gönnen. Sie werden es nicht bereuen!

Zu diesen Medien der Woche können wir Ihnen diesmal leider keinen Podcast anbieten.

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