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„Leopard“ von Jo Nesbø – unser Medium der Woche

11. März 2010 von Till Ottinger

Was tun, wenn der Chef des Kriminalamtes beim Lösen von Kriminalfällen nur auf sein Ansehen bedacht ist, einem die chinesische Mafia auf den Fersen ist und obendrein eine Serie höchst eigenartiger Morde die Polizei vor ein Rätsel stellt?

In unserem Medium der Woche von Hörbuch Hamburg „Leopard“ ist Jo Nesbø´s Hauptfigur Harry Hole in eine Verkettung von beunruhigenden Ereignissen involviert: Hat der ehemalige Hauptkommissar doch erst Norwegen den Rücken gekehrt, um von den cover_leopardvergangenen, Kräfte zehrenden Fällen etwas Abstand zu gewinnen. Doch überfordert eine mysteriöse Mordserie die Polizei derart, dass nur eine Lösung bleibt: Hole muss zurückgeholt werden. Die Polizistin Kaja Solness soll Hole, welcher in Hongkong untergetaucht ist, aufspüren und zurück ins Boot holen. Das erweist sich aber als sehr schwierig: Von Drogen und Alkohol zerrüttet, hat er mit dem Leben in Norwegen vollkommen abgeschlossen. Zusätzlich muss er von der chinesischen Mafia „freigekauft“ werden. Letztendlich gelingt es Kaja Solness, ihn zu überreden, sich der Mordserie in seiner Heimat anzunehmen. Es folgt eine spannende Hetzjagd, die von Norwegen bis Ruanda führt. Hinzu kommt, dass Hole´s Vater im Sterben liegt…

Jo Nesbø gilt durch seine Kriminalromane „Der Fledermausmann“, „Die Kakerlaken“ oder „Panzerherz“ nicht nur in seiner Heimat Norwegen zurecht als „Superstar“. Seine Werke um Kommissar Hole wurden mittlerweile in 30 Sprachen übersetzt. Außerdem tingelt der ursprünglich als Börsenmakler arbeitende Autor immer noch mit seiner Pop-Band „Di Derre“ (dt. „Die Da“) durch Norwegen.

„Leopard“ ist der achte Fall des „einsamen Wolfes“ Harry Hole. In der Lesung von Hörbuch Hamburg erwarten Sie 450 Minuten spannende Unterhaltung. Aber Vorsicht: Laut vieler Krimifans verfügen Nesbø´s Romane über ein hohes „Suchtpotenzial“!

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„Die Beschenkte“ von Kristin Cashore – das Medium der Woche

4. März 2010 von Melanie Faass

In dieser Woche begeben wir uns in die Welt der Fantasy-Romane. Das vielversprechende Erstlingswerk von Kristin Cashore „Die Beschenkte“ handelt von einer jungen Kriegerin namens Katsa, die eine besondere Gabe besitzt: Sie kann jeden Menschen innerhalb weniger Sekunden töten. Ihre Abenteuer in den sieben Königreichen kann man bei Hörbuch Hamburg auch akustisch genießen.

tn978-3-86742-052-5lManche Kinder in den sieben Königreichen haben verschiedenfarbige Augen:das Erkennungszeichen, dass sie eine spezielle Begabung besitzen. Diese „Beschenkten“ können z.B. besonders gut auf Bäume klettern oder sehr schnell schwimmen. Es gibt aber einige wenige Kinder, die recht außergewöhnlich begabt sind. So auch die junge Katsa mit ihrer Gabe, besonders gut zu töten. Doch das wird ihr zum Verhängnis. Ihr Onkel Randa, der König von Middlun, beauftragt sie stets damit, Bürger zu bestrafen oder Feinde zu beseitigen. Katsa fühlt sich als Ungetüm und bloßes Werkzeug ihres Onkels und hat kaum Freunde. Doch dann trifft sie auf den Prinzen Bo. Er kann ihr im Kampf beinahe das Wasser reichen und besitzt wie sie ein außerordentliches Talent. Sie werden Freunde und er hilft ihr, sich von ihrem Onkel zu lösen. Doch in den sieben Königreichen lauert eine große Bedrohung durch einen mächtigen König. Wird sich Katsa dieser Gefahr stellen können?

Mit ihrem ersten Roman schafft Kristin Cashore eine Fantasy-Welt voller ungeahnter Wendungen, faszinierender Charaktere und fesselnder sowie ideenreicher Handlungsstränge. Mit der ausdrucksstarken Stimme der Schauspielerin und Sprecherin Ulrike Grote kann der packende Fantasy-Roman in der Hörbuchversion auch die Ohren erfreuen. Nicht umsonst ist diese auf Platz 2 der HR2 Hörbuchbestenliste im Februar 2010. Die faszinierende Geschichte über Streit, Liebe und Freiheit ist auch in den Onleihen ausgewählter Bibliotheken erhältlich.

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„Die Hütte“ von William P. Young – unser Medium der Woche

25. Februar 2010 von Melanie Faass

Diese Woche gehen wir passend zur angehenden Osterzeit theologische und philosophische Wege. Der Bestseller „Die Hütte“ von William P. Young beschreibt die Gedanken eines trauernden Vaters und wie diese durch ein Wochenende mit Gott beeinflusst werden. Mit dem Verlag Hörbuch Hamburg können Sie auch die akustische Version dieser faszinierenden Geschichte erleben.

Die Hütte - Cover

Vor vier Jahren ist Macks Tochter während eines Camping-Urlaubs verschwunden. Alles deutet darauf hin, dass sie ermordet wurde. Doch plötzlich bekommt Mack eine Nachricht, dass er sich zu der Hütte aufmachen soll, bei der man damals die letzten Spuren seiner Tochter fand. Und diese Einladung stammt angeblich von Gott. Der seltsamen Bitte schließlich Folge leistend, findet er sich dort in philosophischen und tiefgründigen Gesprächen mit Gott wieder. Mack diskutiert mit ihm über das Böse, über den Umgang mit Vergebung und warum Gott Leid zulässt. Gott nimmt dabei eine ungewöhnliche Gestalt an: eine vollschlanke Afroamerikanerin namens „Papa“.

Ein intelligenter und theologisch etwas kontroverser Roman, der es gerade deswegen zum Bestseller nicht nur in den USA und in Deutschland geschafft hat. Das Buch hat eine Auflage von über 10 Millionen und ist auf der Spiegel Bestsellerliste (Belletristik Hardcover) immer noch auf Platz 11. Es wird derzeit in 30 Sprachen übersetzt.

Diese kuriose und zugleich ergreifende Begegnung mit Gott gibt es auch als Lesung von Hörbuch Hamburg. Die angenehme Stimme des Schauspielers und Sprechers Johannes Steck verleiht der Erzählung eine ruhige Stimmung, so dass man die gedanklich so gehaltvollen Worte gut ergreifen kann. In den Onleihen ausgewählter Bibliotheken können Sie dieses Hörbuch ab sofort auch digital ausleihen.

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Plagiat oder Geniestreich? „Axolotl Roadkill“ – das Medium der Woche

18. Februar 2010 von Melanie Faass

Der Roman „Axolotl Roadkill“ von der 17-jährigen Neuentdeckung Helene Hegemann zieht sich derzeit durch alle Medien. Die Gründe: überraschender Bestseller, Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse 2010 und obendrein vermeintliches Plagiat. Bei Hörbuch Hamburg gibt es jetzt die Lesung zu diesem skandalträchtigen Werk der Berliner Autorin.

Axolotl_coverDie Geschichte handelt von der 16-jährigen Mifti, deren Leben aus Chaos und Extremzuständen besteht. Ihre Mutter ist gestorben und ihr Vater verbringt lieber Zeit mit seiner neuen jungen Freundin als mit ihr und ihren älteren Halbgeschwistern. Sie geht nicht mehr in die Schule und trifft sich stattdessen mit perspektivlosen Älteren, wodurch sie erschütternde Drogenabstürze und völlig lieblose sexuelle Erfahrungen mit macht. Geprägt durch ihre Hypersensibilität und ihren kritischen, wenn nicht herablassenden Blick auf die Generation ihrer Eltern, landet sie im „Sumpf“ der Berliner Großstadt, immer durchlöchert von philosophischen Fragen bezüglich ihres „wohlstandsverwahrlosten“ Lebens.

Auf ungeschönte, brutale, aber auch kreative Art erzählt die jugendliche Mift von ihrem extremen Leben. Die Wortwahl der Autorin Helene Hegemann ist dabei durchaus fantasiereich und philosophisch. „Axolotl Roadkill“ ist ihr erster Roman, doch sie erschuf schon ein Theaterstück und den Kinofilm „Torpedo“ (2009). Mit ihrer etwas heiser anmutenden Stimme bringt die Schauspielerin und Sängerin Birgit Minichmayr die richtige Atmosphäre in die Hörbuch-Fassung, dadurch wirkt die Protagonistin Mifti noch authentischer.

Aktuell gibt es viel Wind um „Axolotl Roadkill“ und die Autorin Helene Hegemann. Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Demnächst haben Sie die Möglichkeit, das Hörbuch des derzeit so pressetauglichen Romans in der Onleihe ausgewählter Bibliotheken auszuleihen und die mitreißende Erzählung selbst anzuhören.

Redaktionskommentar:

In den Medien wird derzeit diskutiert, ob sich die junge Autorin Helene Hegemann nicht zu viel an anderer Lektüre bedient hat. Durch seinen Blog „Die Gefühlskonserve“ machte Deef Pirmasens darauf aufmerksam, dass einige Passagen aus „Axolotl Roadkill“ eine unbestreitbare Ähnlichkeit mit den Blog-Einträgen von Airen und seinem Buch „Strobo“ haben. Dort erzählt Airen eine sehr ähnliche Geschichte, die zudem auf wahren Begebenheiten beruht. Als diese auffällige Gleichartigkeit beider Geschichten bekannt wurde, entschuldigte sich Frau Hegemann und meinte, dass sie „total gedankenlos und egoistisch“ gewesen sei und es ihr leid täte, wenn nicht alle Menschen erwähnt wurden, die ihr beim Erschaffen des Buchs geholfen haben. Doch andererseits verteidigte sie sich mit den Worten „Originalität gibt’s sowieso nicht, nur Echtheit“. Der Ullstein Verlag als Herausgeber ihres Buches versucht nun wohl eine nachträgliche Genehmigung beim Berliner Verlag SuKuLTur einzuholen, der „Strobo“ schon letztes Jahr veröffentlichte. Doch scheinbar ist Airens Gedankengut nicht das einzige, das die Berliner Nachwuchsautorin „kopiert“ haben soll, was zu vermehrter Kritik führte. Hierzu können Sie z.B. den Artikel der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 8. Februar 2010 lesen, der Ihnen online oder als ausleihbare E-Paper (S. 23) in der Onleihe ausgewählter Bibliotheken zur Verfügung steht.

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„Die letzte Sure“ von Zoë Ferraris – unser Medium der Woche

11. Februar 2010 von Melanie Faass

In diesem Hörbuch aus dem Verlag Hörkultur Medien geht es um den Tod eines arabischen Mädchens, der voller Geheimnisse zu stecken scheint. Mit dem preisgekrönten Krimi „Die letzte Sure“ von Zoë Ferraris lernt man die saudi-arabische Kultur einmal aus Sicht eines ermittelnden Wüstenführers kennen.

Cover Die letzte SureIn der Rub-al-Chali-Wüste in Saudi-Arabien ertrinkt ein schwangeres Mädchen in einem entlegenen Wadi. Sie ist die Tochter einer reichen und mächtigen Familie, und es scheint, als sei sie ermordet worden. Ihr verzweifelter Bruder Othman sucht Hilfe bei seinem besten Freund Nayir, der als erfahrener Wüstenführer schließlich auf Spurensuche geht. Doch die Ermittlung gestaltet sich schwierig, da im Land der Scharia Frauen und Männer streng getrennt werden. Wie soll er da die Frauen aus der Umgebung befragen können? Er merkt, dass hinter diesem Mord etwas Größeres steckt und dass er zur Aufklärung einige Tabus und Regeln brechen muss.

Die Autorin Zoë Ferraris lebte selbst ein Jahr lang in einer streng gläubigen, muslimischen Gemeinde in Saudi-Arabien. Ihre Erfahrungen ließ sie in diesen Roman einfließen, der mit dem Mystery Fiction Award der Santa Barbara Writer’s Conference ausgezeichnet wurde.

Die Hörbuchversion liest die Schauspielerin und Musikerin Jasmin Tabatabai. Als Tochter einer Deutschen und eines Iraners wuchs sie in Teheran auf. Ihre Stimme wirkt authentisch und unverfälscht und verleiht der akustischen Version des erfolgreichen Romans das gewisse Etwas.

Dieses spannende und ungewöhnliche Krimi-Hörbuch können Sie ab sofort in den Onleihen ausgewählter Bibliotheken ausleihen.

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„Ich war eine Ratte“ – unser Medium der Woche

5. Februar 2010 von Ekaterina Vardanyan

Ich war eine RatteDieser Titel belegt im Februar 2010 Platz 2 der hr2-Bestenliste, Kategorie Kinder- und Jugendliteratur. Zurecht, denn diese merkwürdige Geschichte ist gleichzeitig komisch und traurig, sie hat Anklänge an eine Kriminalgeschichte und an ein Märchen, und sie ist zwar für junge Hörer ab ungefähr 12 Jahren geeignet, ist aber auch für Erwachsene fesselnd. Hier scheint einiges nicht mit rechten Dingen zuzugehen: Mit der Aussage „Ich war eine Ratte“ erzeugt der verwahrloste achtjährige Roger bei seinen neuen Pflegeeltern Verwirrung. Eines Tages steht er vor ihrer Tür und begrüßt sie mit diesen sonderbaren Worten. Sie nehmen sich seiner an, stellen Nachforschungen nach seiner Herkunft und Geschichte an, und als sie nichts herausbekommen, nehmen sie ihn bei sich auf. Der Junge zernagt seine Sachen und benimmt sich tatsächlich wie eine Ratte, und schon bald beginnt sich ein Jahrmarktschausteller für ihn zu interessieren, der mit dem eigenartigen Kind Geld verdienen will. Sobald die Presse eine Attraktion wittert, beginnt eine gnadenlose Hetzjagd auf den Rattenjungen… Doch dieser hat nur einen Wunsch: er möchte zu seinen Pflegeeltern zurückkehren und mit ihnen leben.

Durch seine bildhafte Leseweise, in der er seine Stimme vielfältig und unterschiedlich einsetzt, lässt Rufus Beck die Szenen dieses Hörbuchs, erschienen bei HörbuchHamburg, sehr plastisch erscheinen. Ein Hörerlebnis der besonderen Art!

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„Die Fastnachtsbeichte“ – unser Medium der Woche

28. Januar 2010 von Ekaterina Vardanyan

die FastnachtsbeichteUnser Medium dieser Woche ist ein Klassiker unter den deutschen Erzählungen und gleichzeitig eine packende Kriminalgeschichte, die thematisch genau in die Karnevalszeit passt: Ein junger Mann wird am Fastnachtssamstag erstochen im Beichtstuhl des Mainzer Doms aufgefunden; eine junge Italienerin, die in einer vornehmen Mainzer Familie zu Gast ist, erweist sich als äußerst schreckhaft; eine merkwürdige Gestalt auf einem Jahrmarkt bekommt viel zu viel Aufmerksamkeit. „Die Fastnachtsbeichte“ des deutschen Dramaturgen und Schriftstellers Carl Zuckmayer bietet Krimifans spannende Unterhaltung und ein Rätsel, welches erst am Schluss aufgelöst wird, und ist gleichzeitig eine großartig erzählte, mit einer ausgefeilten Handlung versehene Novelle, die Literaturfreunden sicherlich unter die Haut geht. Die Geschichte endet am Aschermittwoch dort, wo sie am Faschingssamstag begonnen hat: im Beichtstuhl des Mainzer Doms, wo sich traditionsgemäß das Faschingsvolk einfindet, welches es womöglich etwas zu bunt getrieben hat in den närrischen Tagen, um sich durch eine direkte Beichte zu erleichtern, bevor der Alltag mit neuen Sorgen wieder einzieht.

Christian Herrmann liest die Hörbuchversion dieses Klassikers, erschienen bei „Steinbach sprechende Bücher“, in ungekürzter Version. Ausgewählte Onleihen werden diesen Titel bald in ihrem Bestand haben und Ihnen die Möglichkeit geben, dieses faszinierende Hörbuch kostenfrei auszuleihen!

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„Chocolat“ und „Himmlische Wunder“ – unsere Medien der Woche

21. Januar 2010 von Melanie Faass

Diese Woche wollen wir Ihnen einen belletristischen Ohrenschmaus im Doppelpack vorstellen. In Joanne Harris’ Bestseller „Chocolat“ und dessen Fortsetzungsroman „Himmlische Wunder“ können Sie die Verführungskraft von Schokolade kennen lernen. Die Hörbücher dazu sind im Verlag Steinbach erschienen.

chocolat_coverDer überaus erfolgreiche Roman von Joanne Harris wurde im Jahr 2000 mit Johnny Depp und Juliette Binoche verfilmt. Die Geschichte handelt von Vianne Rocher, die mit ihren selbstgemachten und exotischen Schokoladenvariationen die Bürger eines französischen Städtchens verführt. Die Kinoversion des Bestsellers erhielt zahlreiche Preise und Nominierungen; u.a. wurde er für den Oscar und den Golden Globe nominiert und erhielt z.B. den Audience Award der European Film Awards und des Palm Springs International Film Festivals.

HimmlischeWunder_coverDie Fortsetzung „Himmlische Wunder“ erzählt von den Erlebnissen der Schokoladenmagierin Vianne Rocher in Paris, wo es sie nach mehrmaligem Ortswechsel schließlich hingezogen hat. Am Montmartre besitzt sie nun eine kleine Chocolaterie, mit der sie auch hier die Geschmacksinne und Herzen der Menschen begeistern möchte. Wird ihr das gelingen, obwohl sie die Schokoladenkreationen nicht mehr selbst herstellt? Und dann stellt sich auch noch eine einflussreiche Gegenspielerin in Viannes Erfolgsweg. Und Vianne gerät dadurch in große Gefahr.

Die Hörbuchversionen beider Romane aus dem Verlag Steinbach werden u.a. von Maud Ackermann gesprochen, die schon in der Verfilmung von „Chocolat“ die Synchronstimme von Juliette Binoche übernahm.

Genießen Sie mit diesen beiden Hörbüchern belletristische Schokolade für die Ohren, ohne dass Sie dabei ein Gramm zunehmen. Demnächst werden Ihnen diese auch in den Onleihen ausgewählter Bibliotheken zum Ausleihen zur Verfügung stehen.

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„So isst Mann sein Fett weg!“ – unser Medium der Woche

13. Januar 2010 von Melanie Faass

Für Frauen gibt es unzählige Ratgeber zu Diät und Ernährung. Doch wie kriegt ein Mann seinen Winterspeck los? Mit dem Ernährungshandbuch „So isst Mann sein fett weg!“ aus dem Verlag Meyer & Meyer bringt Heike Lemberger Männern bei, wie man(n) mit einer gesunden Ernährung seine überflüssigen Pfunde weg bekommt, und das, ganz wichtig, ohne dabei auf Fleisch verzichten zu müssen!

so isst mann sein fett weg_coverAuch das männliche Geschlecht hat Übergewichtsfrust! Ob Familienväter, sportlich Aktive, Senioren oder junge Manager. Doch selten finden sie Informationen zu einer geeigneten Diät oder der richtigen Nahrungsaufnahme. Und Männer sind anders als Frauen: sie haben einen höheren Energiebedarf, das Fett sitzt bei Männern am Bauch und nicht an der Hüfte, und Männer haben einfach ein anderes Essverhalten. Ein gesonderter Ernährungsratgeber für Männer macht also Sinn. So dachte auch die Autorin und Ernährungswissenschaftlerin Heike Lemberger und veröffentlichte zusammen mit dem Gesundheitsmagazin „Men’s Health“ diese höchst informative, praxisorientierte und unkomplizierte Lektüre, die sich nur der Ernährung und Gesundheit von Männern widmet. Die Proteinzufuhr kommt dabei nicht zu kurz, denn Proteine machen besonders satt, sogar mehr als Ballaststoffe! Und spricht man von Proteinen, ist hauptsächlich Fleisch gemeint, das Lieblingsgemüse der Männer, so sagt man(n). Doch ebenso wird über eine erfolgversprechende fleischlose Diät-Kost berichtet. Die aufgeführte Ernährungsplanung baut dabei auf der erfolgreichen LOGI-Methode auf.

In „So isst Mann sein Fett weg!“ wird gezeigt, worauf die Herren bei der Ernährung achten sollten, wie man den angesammelten Speck loswerden kann und welche Erfahrungen bereits andere Männer mit dieser Methode gemacht haben. Ein durchaus lohnenswertes E-Book, das Sie bald auch in den Onleihen ausgewählter Bibliotheken finden können.

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„Sonst noch Fragen?“ – unser Medium der Woche

7. Januar 2010 von Till Ottinger

Wie herum dreht sich der Strudel in der Badewanne? Kommen in Vollmondnächten wirklich mehr Kinder zur Welt als sonst? Wird es irgendwann möglich sein, sich „beamen“ zu lassen wie bei Star Trek? Hilft es wirklich, die Münze zu reiben, wenn der Automat diese partout nicht annehmen will? Ranga Yogeshwar beschäftigt sich in seinem Hörbuch Sonst noch Fragen?, erschienen im Verlag Roof Music, mit alltäglichen, scheinbar trivialen oder auch außergewöhnlichen Phänomenen und geht diesen in verständlicher und humorvoller Weise auf den Grund.

Sonst noch Fragen_CoverWenn man genau hinschaut, finden sich im Alltag viele kleine Wunder, hinter denen sich oft spannende Geschichten und verblüffende Zusammenhänge verbergen. Anfangs steht da immer eine einfache Frage: Warum ist das so? Ranga Yogeshwar knüpft an diese Beobachtungen und Erfahrungen an, die jeder machen kann, und nimmt den Hörer mit in die aufregende Welt des Wissens. Der Autor und Journalist wurde 1959 geboren, studierte zunächst Physik und rief später Fernsehsendungen ins Leben, in denen Wissenschaft populär vermittelt wird. Er tritt auch als Moderator in Erscheinung, z.B. kennt man ihn noch aus früheren Sendungen wie „Kopfball“, oder aktuell aus „Quarks & Co“, „Die große Show der Naturwunder“ und „Wissen vor acht“. Für seine Arbeit erhielt er viele Auszeichnungen, wie z.B. den 3. Platz des Georg von Holtzbrinck Preises für Wissenschaftsjournalismus (1998), den Grimme-Preis (2003) und den Preis der Journalistenzeitschrift „Medium Magazin“ als Wissenschaftsjournalist des Jahres 2007.  Sein aktuelles Werk „Sonst noch Fragen?“ ist bei Spiegel Online im Bereich Sachbuch auf dem 3. Platz der Jahresbestsellerliste 2009.

Gab es wirklich die Disziplin „Literatur“ bei den olympischen Spielen? So unglaublich es klingt, ja, das gab es tatsächlich. Es wurden Wettkämpfe in Kunst, Architektur und Literatur ausgetragen und wie in der Neuzeit die sportlichen Wettkämpfe mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen ausgezeichnet. Hätten Sie geglaubt, dass ein erfolgreicher Schwimmer ebenfalls Gold in „Architektur“ gewinnen konnte? Oder dass ein Sportschütze auch mit bildhauerischen Werken zu glänzen vermochte?

Auch Wissens- und Quizshows aus der aktuellen Fernsehwelt bekommen in Ranga Yogeshwars Werk ihr „Fett weg“. Unter anderem wird untersucht, wie der „Publikums-Joker“, also das gemittelte Votum der Zuschauer, wirklich funktioniert. Spinnt man diesen Gedanken noch ein bisschen weiter, so ergibt sich eine neue Frage: Gibt es so etwas wie eine „Intelligenz der Masse“? Sind alle ein Teil auf dem Weg zur Wahrheit?

Dieses sind nur wenige Beispiele unglaublicher Tatsachen und verblüffender Antworten aus unserem Medium der Woche. Und wenn Sie erst erfahren, warum Frauen angeblich immer so kalte Füße haben, werden Sie bald darauf kommen, dass der wohlbekannte „kühle Kopf“ gar nicht so gesund sein kann… Aber keine Angst: Sollten Sie aus Versehen in ein Moor hineinplumpsen, werden Sie dank physikalischer Auftriebsgesetze und Dichte des Schlamms nicht untergehen!

Sonst noch Fragen…?

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